Sockelleisten montieren mit Schrauben und Dübel

Den besten Halt bei allen Methoden zur Anbringung von Sockelleisten bietet die Montage mit Hilfe von Schrauben und Dübeln. Denn dabei spielt es kaum eine Rolle, aus welchem Material die Fußleisten gefertigt sind und wie die Wandoberfläche beschaffen ist. Darüber hinaus bringt das Anschrauben von Fußbodenleisten aber noch eine Vielzahl weiterer Vorteile mit sich, selbst wenn der Aufwand bei der Montage mit Abstand der größte sein dürfte. Doch mit etwas handwerklichem Geschick und den wertvollen Tipps in diesem Ratgeber hier meisterst Du selbst diese Herausforderung ohne Probleme.

 

Die Vor- und Nachteile beim Anschrauben von Fußleisten

Wenn Du eine Sockelleiste mit Hilfe von Schrauben befestigen willst, ist das für fast alle Leisten-Modelle und alle in unserem Sortiment verfügbaren Höhen problemlos möglich. Das gilt in erster Linie für Fußleisten aus MDF-Material und Massivholzleisten. Nur bei Leisten, welche aus Kunststoff gefertigt sind, ist das Anbringen mit Schrauben nicht zu empfehlen, da das Material unter Umständen platzen kann.

Größter Vorteil der Befestigung mit Schrauben ist der bombenfeste Halt. Das gilt selbst für Fußleisten aus massivem Holz sowie für unebene Wänden, wo die Befestigung von Sockelleisten per Montage-Kleber definitiv an ihre Grenzen stößt. Besonders praktisch ist aber die leichte Demontage, wodurch Du die Sockelleiste weder beschädigst noch irgendwelche Klebereste entfernen musst. Ebenso ist eine nachträgliche Verlegung von Strom- oder Telefonleitungen möglich, die Du bequem in der versteckten Kabelführung der Sockelleiste einbetten kannst.

Wo viel Licht ist natürlich immer auch Schatten. Das gilt genauso auch für die Montage von Fußleisten mit Schrauben. So können beim allzu festen Anziehen der Schrauben unter Umständen auch Schäden am Furnier oder Risse im Material entstehen. Daher solltest Du hier nicht mit brachialer Gewalt arbeiten, sondern stets mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl. Ein weiterer Nachteil des Anschraubens ist, dass die Bohrlöcher bzw. die Schrauben nach dem Befestigen der Fußleiste zu sehen sind. Ein wenig Abhilfe können lackierte Weißkopfschrauben leisten, vorausgesetzt Du willst weiße Sockelleisten befestigen. Für Fußbodenleisten aus Vollholz gibt es leider keine Lösung, um diesen kleinen optischen Makel zu verstecken.

 

Optimale Vorbereitung: Anbringen von Leisten mit Schrauben

Grundsätzlich solltest Du die Wände vorab exakt ausmessen, die Sockelleisten in der gewünschten Länge entsprechend zusägen und die Anzahl an benötigten Schrauben bzw. Dübeln ermitteln. In unserem Ratgeber zum Thema „Gehrungsschnitt“ findest Du ein paar wichtige Tipps, worauf dabei generell zu achten ist. Denk stets daran, dass Du beim Ausmessen ca. 10 % Verschnitt dazu addieren solltest, damit ausreichend Material für den Gehrungsschnitt bleibt und die Fußleiste nach dem Zusägen nicht zu kurz wird.

Alternativ lässt sich der Verschnitt auch automatisch bei der Bestellung in unserem Online-Shop hinzufügen. Hierfür auf der jeweiligen Produktdetailseite einfach das Häkchen setzen und Bestellvorgang abschließen. Darüber hinaus empfehlen wir Dir, die Sockelleisten für mindestens 72 Stunden in jenem Raum zu lagern, in dem diese später montiert werden sollen. Dadurch kann sich das Material optimal an das jeweilige Raumklima anpassen und zieht sich später nicht zusammen oder dehnt sich aus.

 

Schritt für Schritt: Montage von Fußleisten mit Schrauben

Nachdem Du die benötigte Anzahl an Sockelleisten exakt auf Länge gekürzt und mit einem Gehrungsschnitt versehen hast, kann es mit der Montage eigentlich schon losgehen. Doch zuvor braucht es noch die entsprechenden Bohrlöcher sowohl in der Sockelleiste als auch in der Wand. Weil die Schrauben ohne Dübel sonst auf kurz oder lang den an Halt verlieren und ausbrechen können. Lege also die Sockelleiste in den Winkel zwischen Fußboden und Wand und setze mit Hilfe eines Holzbohrers im gleichmäßigen Abstand von ca. 40–60 cm ein Loch.

Insgesamt benötigst Du zur Befestigung einer Fußleiste insgesamt 3–4 Schrauben. Je nach Wandbeschaffenheit oder bei unebenen Oberflächen solltest Du entsprechend mehr verwenden. Achte dabei darauf, dass Du jedes Mal ganz leicht in die Wand mit einbohrst. So fällt es Dir später leichter, die entsprechenden Stellen wiederzufinden, um mit Hilfe eines Steinschlagbohrers die Löcher für die Dübel zu setzen. Anschließend die Dübel mit der Hand eindrücken bzw. mit dem Hammer einschlagen. Leiste aufsetzen, die Schrauben mit einem Schraubendreher oder Akkuschrauber festziehen – fertig!

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Alternative Montage-Lösungen: Fußbodenleisten befestigen mit Lamellenschlagdübel oder Nägeln

Wenn Du keine Schrauben oder Dübel zur Hand hast bzw. einfach deutlich weniger Aufwand betreiben willst, dann sind unsere Lamellenschlagdübel eine praktische und vor allem optisch ansprechende Alternative. Denn gerade bei weißen Sockelleisten verschließen die Lamellenschlagdübel mit ihrem weißen Kopf die sonst unschönen Löcher in der Fußleiste und sorgen für eine sehr feste Verbindung mit der Wand. Zwar musst Du noch immer die Bohrlöcher in Sockelleiste und Wand setzen, kannst im Anschluss daran die Fußleisten aber ganz bequem mit Hilfe eines Hammers befestigen. Verwende dabei aber unbedingt ein Schlagholz, um Schäden auf dem Furnier oder am Leistenmaterial zu vermeiden.

Wenn die Lamellenschlagdübel ebenfalls nicht in Frage kommen für Dein DIY-Projekt, bleibt Dir als letztes Mittel noch die Befestigung der Sockelleiste mit Hilfe von Nägeln. Diese Methode wurde von Handwerkern lange Zeit vor allem deshalb bevorzugt, weil es relativ schnell von der Hand geht. Allerdings hat diese Montage von Fußleisten die entscheidenden Nachteile, dass die Nägel nach dem Einschlagen sichtbar bleiben und auf Dauer nicht den nötigen Halt bieten können. Auch die Demontage der Sockelleisten fällt recht umständlich aus und es können dabei Schäden verursacht werden.

Solltest Du Dich doch für die Montage der Sockelleisten mit Nägeln entscheiden, empfehlen wir Dir die Verwendung einer Nagelpistole, um die Nägel tief genug in die Wand zu treiben, ohne die Oberfläche der Leiste zu beschädigen. Achte zudem darauf, dass Du die Nägel nie im rechten, sondern immer in verschiedenen Winkeln zur Mauer einschlägst. So wird eine Sperrwirkung zwischen den Nägeln erzeugt und die Fußleiste kann sich nicht ohne Weiteres einfach von der Wand lösen, wenn diese sich ausdehnt oder zusammenzieht.

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